Stiegerbalsam

Österreichischer Dialektchanson mit viel Humor, Köpfchen und Herz.

Sabine Stieger präsentiert mit ihrem Team Sabinschky das neue und aktuelle Programm Stiegerbalsam.

Freitag 23 Februar 2018
20:00 Uhr Theater im Stadl

Akustisch reduziert, virtuos und mit viel Charme singt und erzählt die Liedermacherin über die österreichische Mentalität, die schrulligen Eigenheiten der Menschen und der Sprache und lässt dabei tief in die Seele blicken.
Knackig Instrumentiert hört man Einflüsse von Chanson, Pop, Folk, Jazz und Musiksatire.
Eine musikalische, humorvolle Wiederentdeckung der eigenen Sprache, der eigenen Mentalität.

Sabine Stieger gehört in der österreichischen Musik Szene zum Tafelsilber, ist Amadeusgewinnerin, war 10 Jahre die Stimme von Global Kryner, vertrat Österreich 2005 beim Songcontest.

Die österreichische Sprache, die schrulligen Eigenheiten ihrer Landsleute bieten Sabine Stieger weiterhin einen bunten aber hintergründigen musikalischen Spielplatz:
So erklärt sie, dass Sudern in Österreich quasi ein Mannschaftssport ist (Kennts ihr des ahh) und in der Aussage „Vielleicht bist es ja du” durchaus romantische Gefühle verborgen sein können, es in Österreich für fast jede Lebenslage und jedes Weh-Wechen ein Sprichwort gibt (Bis zum Heiratn), erklärt was es mit einer g´maden Wiese auf sich hat und warum sie diese gar nicht erst will (G´made Wiesn). Wie reagiert man als Österreicher wenn an einem Tag einfach alles schief geht (Bugl owi rutschn), wie kriegt man den ständigen Zeitdruck endgültig in den Griff (Oba vom Gas), wieviele maßregelnde Floskeln haben wir von unseren Eltern noch im Ohr (I muass goa nix) und warum man als frisch Verliebe/r immer im Affekt handelt (Freispruch). Ist die Suche nach dem Glück wie ein Behördengang in Österreich? (Glick macht Pause) und ist vielleicht doch nicht der Mond zuständig für all den schlechten Schlaf (wo kumma do hin)? Neben vielen satirisch verarbeiteten Beobachtungen finden sich auch sehr berührende Momente auf „Stiegerbalsam”. So sorgt das Duett „Haas Koit” mit Max Grubmüller für 4 Min. Gänsehaut und der leise Song „Durch meine Augen” ist ihrer 2014 verstorbenen Mutter gewidmet.

Sabine Stieger
Gesang, Ukulele, Gitarre
Thomas Franz-Riegler
Geige, Basstrompete, Melodika, Gesang
Ludwig Ebner
Gitarre, Gesang
Stephan Mastnak
Kontrabass, Gesang
Michael Leibetseder
Drums/Percussion