Gute Geister

Komödie von Pam Valentine, Deutsch von Nick Walsh

Schlüssel verschwinden, Vasen wandern, Gegenstände fliegen durch den Raum. Es spukt im Cobblers Cottage.

Samstag 20 Mai 2017
Premiere 20:00 Uhr Theater im Stadl
Samstag 27 Mai 2017
20:00 Uhr Theater im Stadl
Sonntag 28 Mai 2017
18:00 Uhr Theater im Stadl
Freitag 9 Juni 2017
20:00 Uhr Theater im Stadl
Samstag 10 Juni 2017
20:00 Uhr Theater im Stadl
Sonntag 11 Juni 2017
18:00 Uhr Theater im Stadl
Freitag 16 Juni 2017
20:00 Uhr Theater im Stadl
Samstag 17 Juni 2017
20:00 Uhr Theater im Stadl
Sonntag 18 Juni 2017
18:00 Uhr Theater im Stadl
Freitag 23 Juni 2017
20:00 Uhr Theater im Stadl
Samstag 24 Juni 2017
20:00 Uhr Theater im Stadl

Der berühmte Krimitautor Jack Cameron ist gemeinsam mit seiner Frau Susie tödlich verunglückt. Nachdem den beiden der Zutritt in den Himmel verweigert wurde, geistern sie durch ihr früheres Domizil. Durch ihren boshaften Spuk treiben sie den Makler Mark Webster zur Verzweiflung und vertreiben jeden potentiellen Mieter des Hauses. Sie legen keinen gesteigerten Wert auf irgendwelche Mitbewohner.

Aber dann interessieren sich der junge Autor Simon Willis und seine schwangere Frau Flic für das Haus. Jack und Susie fühlen sich für das junge Paar verantwortlich. Simon und Flic ziehen ein – und das unvermeidbar turbulente Chaos in der ungewöhnlichen „Wohngemeinschaft” beginnt…

Wer jemals in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, weiß was es bedeutet, mit jemandem zusammenleben zu müssen. Da sind oft die Dinge nicht an dem Platz, an dem sie sein sollten - wo man sie sucht. Das eigene Ordnungsempfinden ist permanent gestört. Man kommt sich ständig ins Gehege. Die Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden, erweist sich meist als äußerst schwierig.

Das trifft auf das Zusammenleben lebendiger Menschen zu.

Das gilt aber umso mehr, wenn man das Gefühl hat, man ist im eigenen Heim von Geistern umgeben.

Es gibt gar nicht so wenige Menschen, die an die Anwesenheit übernatürlicher Wesen und Kräfte glauben. Sie spüren vermeintlich Energien im Raum, die Verstorbene hinterlassen haben. Ein Knacksen im Boden, das an Schritte erinnert, ein Lufthauch, Gegenstände die sich wie von Geisterhand bewegt zu haben scheinen. Töne und Geräusche, die wie ferne Stimmen klingen. Es sind Geister, mit denen man leben kann, vor denen man sich nicht fürchten muss. Sie sind harmlos, aber immer da.

Es sind sogenannte GUTE GEISTER.

Man gewöhnt sich an sie, vergisst sie über lange Zeiträume. Aber plötzlich nimmt man sie wieder wahr. Dann wirken sie wieder irritierend, störend.

Sie scheinen da zu sein, aber man kann sie nicht sehen.

GUTE GEISTER geht von der These aus, dass Seelen, denen der Einzug in den Himmel verweigert wurde, als unsichtbare Geister „weiterleben” müssen. Das besondere Vergnügen des Theaterpublikums ist es, die für die Menschen auf der Bühne unsichtbaren „Gespenster” bei ihrem Treiben sehen und beobachten zu können.

Ein theatralischer Kniff, der diese Boulevardkomödie zu einem besonderen Erlebnis macht. Viel Spaß!

Jack Cameron
Thomas Bauer
Susie Cameron, seine Ehefrau
Andrea Nitsche
Mark Webster
Franz Haller
Simon Willis
Andreas Seidl
Flic Willis, seine Ehefrau
Beate Gramer
Marcia Bradshaw, Flics Mutter
Friederike Haas
Schutz-Engel
Eveline Wohlmann
Bühne
Peter W. Hochegger/Werner Wurm
Kostüme
Petra Teufelsbauer
Technik
Cornelia Schmidt, Alexander Schönmann
Regie
Peter W. Hochegger
Fotocredit
Harald Brutti