Di nimm I mit

Rabouge – die österr. Seele in Liedform

Samstag 17 Februar 2018
20:00 Uhr Theater im Stadl

Der Name rabouge (franz., spr. -buhsch, auch Rappuse) bezeichnet ursprünglich ein Kartenspiel zwischen beliebig vielen Personen und unter Benutzung einer beliebigen Anzahl französischer Spielkarten. Auch im Leben geht es oft darum, den einen oder anderen Stich zu machen, oder, wie in diesem Spiel, möglichst bald seine Karten los zu werden. Die Band Rabouge möchte in ihren Liedern ihre Geschichten los werden. Meist im Wiener Dialekt erzählt und unterlegt mit selbstkomponierter Musik, handeln diese von einer beliebigen Anzahl von Personen, mit denen die MusikerInnen zu tun hatten.Musikalisch beheimatet ist die Band mit ihren Liedern zwischen Jazz und Pop worin das ganze Universum menschlicher Gefühle und Unzulänglichkeiten Platz findet.

Da ist von Liebe bis Depression, von Zwistigkeiten mit dem Nachbarn im Schrebergarten bis zum flüchtigen Glück und von der Ohnmacht gegenüber dem Diktat der Banken ebenso die Rede, wie vom Musikerschicksal oder der einzig wahren Entspannung „im Goatn”. Lustiges und Besinnliches geben einander die Türschnalle in die Hand und laden ein zu einer Reise ins zutiefst Menschliche.

2013 hat die von Alfred Bäck gegründete Band ihre erste CD mit dem Titel „Di nimm I mit” veröffentlicht, auf der auch illustre Gäste wie z. B. Birgit Denk, Clemens Salesny oder Franz Hautzinger zu hören sind. „Di nimm I mit” wurde auf Ö1 in den „Spielräumen” und in der „Jazznacht” präsentiert.

Seit 2 Jahren veranstaltet Rabouge mit Unterstützung des 7. Wiener Gemeindebezirkes und der Literar Mechana die Konzertreihe „WienZeilen”, bei der SchriftstellerInnen unterschiedlichster Genres eingeladen werden, einen Abend gemeinsam mit Rabouge zu gestalten.

Unter den wunderbaren Gästen finden sich Georg Haderer, Edith Kneifl, Ruth Cerha, Mieze Medusa, Peter Hackmair, Harald Friedl, Magda Woitzuck und Christoph Bochdansky uvm.

Aktuell arbeitet die Rabouge an einer neuen CD, die 2018 erscheinen soll.